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Wenn der Staat im Hirn sitzt... Gedankenpolizei!

Erst einmal müssen wir wissen was "Zersetzung" ist. Ich stütze mich hierbei auf einen Ausschnitt aus Wikipedia, welchen ich entsprechend anpasse:

Die Zersetzung war eine vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR eingesetzte geheimpolizeiliche Arbeitstechnik. Diese lernten Sie vom Israelischen Geheimdienst, welcher die Arbeitsweisen schon Jahrzehntelang erforscht hatte. Sie diente zur Bekämpfung vermeintlicher und tatsächlicher politischer Gegner oder auch "feindlich - negativen Kräften". Auch heute noch Arbeiten Geheimdienste aus aller Welt eng miteinander und tauschen sich über Arbeitsweisen und Technologien aus. Das wohl erfolgreichste Mittel zur Informationsgewinnung ist die Gedankenüberwachung. Unabhängig von politischen Weltgeschenen findet ein enormer Datenaustausch zwischen verschiedenen staatlichen und auch privaten Organisationen statt.

Als repressive Verfolgungspraxis bestehen die Zersetzungsmethoden aus umfangreichen, heimlichen Steuerungs- und Manipulationsfunktionen und subtilen Formen ausgeklügelten Psychoterrors bis in die persönlichsten Beziehungen der Opfer hinein. Die Geheimpolizei griff dabei auf das Netz an „Inoffiziellen Mitarbeitern“ (IM) in staatliche Einrichtungen und in allen Arten von Institutionen sowie auf die „Operative Psychologie“ zurück. Durch gezielte psychische Beeinträchtigung oder Schädigung versuchte das MfS auf diese Weise, den als Gegner bzw. Feind wahrgenommenen Dissidenten und Oppositionellen die Möglichkeiten für weitere „feindliche Handlungen“, das hieß politische Betätigung zu nehmen. Heutzutage bedient man sich neben den inoffiziellen Mitarbeitern auch verschiedenen Mind Control Techniken. (www.schein-schizo.de)

Durch die Offenlegung zahlreicher Stasi-Unterlagen nach der politischen Wende in der DDR ist der Einsatz von Zersetzungsmaßnahmen durch das MfS öffentlich bekannt geworden. Schätzungen gehen von einer insgesamt vier- bis fünfstelligen Anzahl von Personen aus, die mit Zersetzungsmaßnahmen belegt wurden, bis zu 5000 von ihnen wurden hierdurch „nachhaltig geschädigt“. Opfer von Zersetzungsmaßnahmen haben bei nachweislicher systematischer, beruflicher und/oder gesundheitlicher Schädigung einen Anspruch auf Rehabilitation und / oder Opferentschädigung.

Heute darf man davon ausgehen, dass jeder Mensch mindestens einmal im Leben direkt oder indirekt Zielperson von Mind Control gewesen ist. Hierbei ist zu beachten, dass die meisten Menschen eher unwissentlich zum inoffiziellen Mitarbeiter gemacht werden.

Unwissend inoffizieller Mitarbeiter?

Die Unsere Technologie ist so weit, dass wir durch gepulste elekromagnetische Strahlung, welche wir auf jedes individuum anpassen müssen, jeden beliebigen Effekt auslösen können (Nanotechnologie / Biochips). Ich meine damit, dass wir nicht nur Gefühle und Ängst auslösen sondern auch Gedanken in ein anderes Bewusstsein eingeben oder verändern können.

Unwissende inoffizielle Mitarbeiter bekommen also unbemerkt von außen einen Impuls, welcher sie etwas bestimmtes sagen oder fragen lässt, welches die Ermittlungsbehörden interressiert.

Der hierdurch entstandene Gesprächsverlauf kann zur schaffung von Kompromaten eingesetzt werden, welcher jedoch nicht die Schuld der Zielperson beweist.

Arbeitsweise ist, die Zielperson mit diesen Kompromaten zu konfrontieren um ein Geständnis herauszufordern, welches dann zur Verurteilung der Zielperson führt.

Tipp: Wenn Sie Zielperson von Zersetzungsmaßnahmen geworden sind, dann möchte man Sie, weil Sie eventuell politisch unbequem sind aus dem Weg haben.

Mein Fall: Ich habe mich früher schon für Wikileaks stark gemacht (spiegeln einer Seite), nutzte VPN, TOR und Verschlüsselungstools und landete in einem (Voice to Skull) Verhör mit der Anschuldigung ich hätte Industriespionage begangen. Jedoch konnte mir nichts nachgewiesen werden. Lustigerweise habe ich durch dieses Verhör die Mind Control Technologie kennen gelernt, welche ich nun beginne öffentlich zu machen. Es kam wie es kommen musste ich wurde unbequem und musste aus dem Weg geschafft werden.

Hierbei kamen Arbeitsstrategien wie Gang Stalking, Stresstests, eingriffe in mein Bewusstsein sowie in mein persönliches Lebensumfeld, verdeckte Ermittler, inoffizielle Ermittler und viele andere Dinge zur Anwendung.

Achtung: Gang-Stalking soll einer Zielperson Angst machen! Die Täter werden Ihnen nichts tun! Grüßen Sie freundlich und gehen Sie an den Tätern vorbei. Sollten diese handgreiflich werden rufen Sie um Hilfe. Das Gang-Stalking wird anschließend nicht mehr durchgeführt!

Ich kann davon ausgehen, dass meine "bearbeitung" mit mindestens 36 000€ - 100 000€ pro Monat zu beziffern ist. Je nachdem wie sehr eine künstliche Intelligenz in den Tagesverlauf eingebunden war. Bitte lesen Sie hierzu die auf meinen Seiten empfohlenen Bücher zum Thema künstliche Intelligenz, die kostenfrei von den Landeszentralen für politische Bildung angeboten werden.

 

Auszug aus Studienmaterial - MFS Hochschule

"Bei richtiger Anwendung von Maßnahmen der Zersetzung treffen diese in der Regel den Gegner hart, nehmen ihn für längere Zeit die Initiative und legen große Teile seiner Verbindungen und Stützpunkte lahm. Damit wird zugleich erreicht, dass er für längere Zeit über die Tatsächlichen Ursachen seiner Misserfolge und Niederlagen in Unkenntnis bleibt. Die operativen Erfahrungen zeigen eindeutig: Der Gegner reagiert wesentlich unsicherer, langsamer und oft nur zögernd als auf offizielle Maßnahmen zur Bekämpfung staatsfeindlicher Tätigkeit. Bei der Analyse der Anwendung strafrechtlicher Sanktionen erhält er z.B. meist früher, umfassender und auch genauer Antwort auf die für ihn wichtige Frage nach Ursache, Ausmaß und Konsequenzen seiner Niederlagen."

 

Begriffsherkunft und MfS-Definition

Neben der chemischen Bedeutung des Verbs zersetzen bezeichnet Zersetzung auch die Zerstörung einer Gemeinschaft, Ordnung oder politischen Partei. Die Herkunft des Wortes im MfS-Gebrauch stammt aus der Militärsprache: „Zersetzung“ bezeichnet eine strategische Maßnahme aus der psychologischen Kriegsführung, um die Kampfmoral gegnerischer Soldaten zu schwächen. Während der Weimarer Republik wurde der Begriff für die gegenseitige Unterwanderung politischer Organisationen sowie der Reichswehr mit dem Ziel ihrer inneren Schwächung gebraucht. Das MfS verwendete den Begriff erstmals umfassend in ihrer als „Geheime Verschlusssache“ eingestuften Richtlinie Nr. 1/76 zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV). Diese beschrieb auf insgesamt vier Seiten die „Anwendung von Maßnahmen der Zersetzung“.

Eine Definition der Zersetzung einschließlich deren Ziele und Methoden lieferte das MfS im Rahmen der zweiten Auflage ihres 1981 erarbeiteten und 1985 erschienenen Wörterbuchs zur politisch-operativen Arbeit. Die erste Auflage aus dem Jahr 1970 enthielt diesen Begriff noch nicht.

„Die operative Zersetzung ist eine operative Methode des MfS zur wirksamen Bekämpfung subversiver Tätigkeit, insbesondere in der Vorgangsbearbeitung. Mit der Zersetzung wird durch verschiedene operative Aktivitäten Einfluß auf feindlich-negative Personen, insbesondere auf ihre feindlich-negativen Einstellungen und Überzeugungen in der Weise genommen, daß diese erschüttert und allmählich verändert werden bzw. Widersprüche sowie Differenzen zwischen feindlich-negativen Kräften hervorgerufen, ausgenutzt oder verstärkt werden.
Ziel der Zersetzung ist die Zersplitterung, Lähmung, Desorganisierung und Isolierung feindlich-negativer Kräfte, um dadurch feindlich-negative Handlungen einschließlich deren Auswirkungen vorbeugend zu verhindern, wesentlich einzuschränken oder gänzlich zu unterbinden bzw. eine differenzierte politisch-ideologische Rückgewinnung zu ermöglichen.
Zersetzung sind sowohl unmittelbarer Bestandteil der Bearbeitung Operativer Vorgänge als auch vorbeugender Aktivitäten außerhalb der Vorgangsbearbeitung zur Verhinderung feindlicher Zusammenschlüsse. Hauptkräfte der Durchführung der Zersetzung sind die inoffiziellen Mitarbeiter. Die Zersetzung setzt operativ bedeutsame Informationen und Beweise über geplante, vorbereitete und durchgeführte feindliche Aktivitäten sowie entsprechende Anknüpfungspunkte für die wirksame Einleitung von Zersetzungs-Maßnahmen voraus.
Die Zersetzung hat auf der Grundlage einer gründlichen Analyse des operativen Sachverhaltes sowie der exakten Festlegung der konkreten Zielstellung zu erfolgen. Die Durchführung der Zersetzung ist einheitlich und straff zu leiten, ihre Ergebnisse sind zu dokumentieren.
Die politische Brisanz der Zersetzung stellt hohe Anforderungen hinsichtlich der Wahrung der Konspiration.“

– Ministerium für Staatssicherheit: Wörterbuch zur politisch-operativen Arbeit, Stichwort: „Zersetzung“

Politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Während der ersten zehn Jahre der DDR wurde politische Opposition überwiegend als Kriegs- und Boykotthetze mit Methoden des Strafrechtes bekämpft. Mit der Abschottung der DDR infolge des Mauerbaus wurde ab 1963 auch der justizielle Terror aufgegeben. Vor allem seit Beginn der Ära Honecker 1971 verstärkte das MfS seine Bemühungen, oppositionelles Verhalten ohne Anwendung des Strafrechtes zu sanktionieren. Wichtige Anlässe hierfür waren das Streben der DDR nach internationaler Anerkennung und die deutsch-deutsche Annäherung ab Ende der 1960er Jahre. So hatte sich die DDR sowohl im Grundlagenvertrag mit der Bundesrepublik als auch mit dem Beitritt zur UN-Charta und der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte zur Achtung der Menschenrechte verpflichtet beziehungsweise diese Absicht bekundet. Da letztere auch im Neuen Deutschland publiziert wurde, stand deren Umsetzung – insbesondere in Bezug auf die beschlossene Verbesserung der Ausreiseregelung – auch innenpolitisch zur Diskussion. Zudem versuchte das SED-Regime, die Zahl politischer Häftlinge zu reduzieren und hierzu die versprochenen Konzessionen durch Repressionspraktiken unterhalb der Schwelle von Verhaftung und Verurteilung zu kompensieren.

Praktische Anwendung

Das MfS setzte die Zersetzung vor allem als psychologisches Unterdrückungs- und Verfolgungsinstrument ein. Es nutzte die an der Juristischen Hochschule der Staatssicherheit (JHS) gewonnenen Erkenntnisse der „Operativen Psychologie“ gezielt, um das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl der Opfer zu untergraben. Diese sollten verwirrt oder verängstigt, permanenten Enttäuschungen ausgesetzt und durch Störung der Beziehungen zu anderen Menschen sozial entwurzelt werden. Auf diese Weise sollten Lebenskrisen hervorgerufen werden, die politische Gegner verunsichern und psychisch belasten sollten, sodass dem Opfer die Zeit und Energie für staatsfeindliche Aktivitäten genommen wurde. Das MfS als Drahtzieher der Maßnahmen sollte hierbei nicht erkennbar sein. Der selbst betroffene Schriftsteller Jürgen Fuchs sprach deshalb auch von „psychosozialen Verbrechen“ und einem „Angriff auf die Seele des Menschen“.

Wenngleich sich bereits für die späten 1950er Jahre Methoden der Zersetzung nachweisen lassen, wurde die Zersetzung als Methode erst Mitte der 1970er Jahre wissenschaftlich definiert und vornehmlich in den 1970er und 1980er Jahren systematisch angewendet. Die Zahl der betroffenen Personen kann nur schwer ermittelt werden, da die Quellenlage wegen bewusster Verschleierung oft lückenhaft ist, die angewendeten Methoden jedoch vielfältig und die beteiligten Abteilungen zahlreich waren. Insgesamt dürften eine vier- bis fünfstellige Zahl an Personen in Gruppen sowie eine dreistellige Zahl an Einzelpersonen mit Zersetzungsmaßnahmen belegt worden sein. Andere Quellen gehen von etwa 5000 von der Zersetzung betroffenen und „nachhaltig geschädigten“ Personen aus. An der Juristischen Hochschule wurde eine zweistellige Zahl an Dissertationen zu Themen der Zersetzung vorgelegt. Zudem existiert ein etwa 50 Seiten umfassendes Lehrmaterial zur Zersetzung mit zahlreichen praktischen Beispielen.

Heute wird die Zersetzung eleganter und schwerer nachweisbar unter anderem auch durch Mind Control Techniken durchgeführt.

Beispiele:

- Schaffung von Spielsucht - Problematik des Geldes

- Schaffung von Kleptomanien - ehemalige Freunde bestehlen sich

- Schaffung von Geisteskrankheit - abneigung in einer Gruppe

- Schaffung von Zwisten innerhalb einer Gruppe ("auseinanderleben")

- Schaffung von Krankheiten (Chef bekommt einen Burnout, Machtgefüge verlagert sich)

- Schaffung von mehreren Führungspersönlichkeiten (Gruppenpole), welche eine Gruppe entzweien (AfD / Piratenpartei)

- Ich möchte Anmerken: Eine Prozess, welche ich bei Polizei und Parlamentarischen Kontrollgremium angezeigt habe war, dass die Ermittler meine politische Gesinngung (Piratenpartei) in mehreren Phasen veränderten.

-P1: Nehmen der Lust an politischer Aktivität (Abfangen von Mailinglistenverkehr, stören des Internetanschlusses, dämpfen des Bewusstseins, Stehlen des Mitgliedsausweises, Schlafentzug, Müdigkeitsanfälle nach der Arbeit...) (mehrere Monate / Jahre)

-P2: Schaffung von Belastungszuständen auf Arbeit und im privaten Umfeld (Zielgerichtet, von Wochen bis Monaten)

-P3: Manipulation von Youtube-Autoplay, veränderte Google suche, Einwerfen von Wurfwerbung, Gedankeneinschiebung welche den politischen Willen verdreht. (über Jahre)

 

Sie können davon ausgehen, dass auch in einer Demokratie eine feste Regierung erwünscht ist. Zwar werden anderen Parteien offen zugelassen, jedoch werden diese teilweise in ihrem handeln in so weit beeinflusst, dass sich dennoch an dem festen Machtgefüge wenig ändert.

Viele Demokratien in der Welt sind eher als Autokratie zu bezeichnen.

 

Durchführende Institutionen

Angewandt wurden die Maßnahmen von nahezu allen Abteilungen des MfS. Mit der Überwachung von Religionsgemeinschaften, Kultur- und Medienbetrieben, Blockparteien und gesellschaftlichen Organisationen, des Bildungs- und Gesundheitssystems sowie des Sports deckte eine Linie praktisch das gesamte öffentliche Leben in der DDR ab. Das MfS nutzte hierbei die Möglichkeiten, die sich aus der geschlossenen Gesellschaftsform der DDR ergaben. Durch politisch-operatives Zusammenwirken besaß das MfS umfangreiche Eingriffsmöglichkeiten wie beispielsweise berufliche oder schulische Strafen, Ausschluss aus Massenorganisationen und Sportvereinen, zeitweise Verhaftungen durch die Volkspolizei sowie die Nichtgewährung von Reisegenehmigungen ins sozialistische Ausland bzw. das Zurückweisen an den visafreien Grenzübergängen zur Tschechoslowakei und Volksrepublik Polen. Zu den „Partnern des operativen Zusammenwirkens“ zählten ferner die Räte der Kreise, Universitäts- und Betriebsleitungen, Wohnungsverwaltungen, Sparkassenfilialen oder unter Umständen behandelnde Ärzte. Wichtige Grundlagen für die Ausarbeitung von Zersetzungsmaßnahmen lieferten die Linie VIII (Observation) sowie die Abteilungen 26 (Telefon- und Raumüberwachung) und M (Postkontrolle) des MfS, notwendige Technik beschaffte die Abteilung 32.

Das MfS setzte Zersetzungsmaßnahmen auch in Zusammenarbeit mit Bruder-Geheimdiensten anderer Ostblock-Staaten um. So leitete beispielsweise der polnische Geheimdienst gemeinsam mit dem MfS ab Anfang der 1960er Jahre gezielte Maßnahmen gegen die Zeugen Jehovas ein, welche als „innere Zersetzung“ bezeichnet wurden.

Viele Mitarbeiter des MfS wurden später einfach in einer anderen Institution weiterbeschäftigt, daher ist es kaum verwunderlich, dass die Arbeitsweisen auch heute noch anwendung finden.

Heute gibt es:

- Polizei: Strafverfolgung, Verkehrsregelung, Amts- und Vollzugshilfe

- BND: Informationen im gesammten Einflussbereich abschöpfen, speichern und verwenden

- MAD: Verfassungsschutz der Bundeswehr

- Bundesamt für Verfassungsschutz: Heutige Stasi

Zersetzung von Einzelpersonen

Das MfS wendete die Zersetzung vor, während, nach oder an Stelle einer Inhaftierung der „Zielperson“ an. Dies ist auch heute noch gängige Praxis. Die operativen Vorgänge verfolgten hierbei in der Regel nicht das Ziel, Beweise für eine strafbare Handlung des Opfers zu erbringen, um ein Ermittlungsverfahren zu eröffnen. Vielmehr betrachtete das MfS Zersetzungsmaßnahmen als eigenständiges Instrument, welches zum Einsatz kam, wenn strafrechtliche Maßnahmen aus politischen oder „politisch-operativen“ Gründen (beispielsweise um das internationale Ansehen der DDR nicht zu gefährden) nicht erwünscht waren. In einigen Fällen versuchte das MfS jedoch einzelne Personen bewusst zu kriminalisieren, indem es beispielsweise einer Zielperson Minderjährige zuführte, mit dem Ziel, ihn später strafrechtlich belangen zu können. Als Delikte für eine derartige Kriminalisierung wurden unpolitische Vergehen wie Drogenbesitz, Zoll- und Devisenvergehen, Diebstahl, Steuerhinterziehung oder Vergewaltigungen angestrebt.

Als bewährte Formen der Zersetzung nennt die Richtlinie 1/76 unter anderem:

„systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender, sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben; systematische Organisierung beruflicher und gesellschaftlicher Misserfolge zur Untergrabung des Selbstvertrauens einzelner Personen; […] Erzeugung von Zweifeln an der persönlichen Perspektive; Erzeugen von Misstrauen und gegenseitigen Verdächtigungen innerhalb von Gruppen […]; örtliches und zeitliches Unterbinden beziehungsweise Einschränken der gegenseitigen Beziehungen der Mitglieder einer Gruppe […] zum Beispiel durch […] Zuweisung von örtlich entfernt liegender Arbeitsplätze“

– Richtlinie Nr. 1/76 zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge vom Januar 1976

Mit dem durch Bespitzelung erlangten Wissen erstellte das MfS Sozio- und Psychogramme und wendete diese für persönlichkeitsorientierte Formen der Zersetzung an. Dabei wurden gezielt persönliche Eigenschaften und Neigungen (wie etwa Homosexualität) sowie angenommene „charakterliche Schwächen“ der „bearbeiteten Feindperson“ aufgegriffen – beispielsweise berufliches Versagen, Vernachlässigung elterlicher Pflichten, pornographische Interessen, Ehebruch, Alkoholismus, Abhängigkeit von Medikamenten, Neigung zu kriminellen Handlungen, Sammler- und Spielleidenschaften sowie Kontakte zu rechtsextremen Kreisen – oder zur Bloßstellung des Opfers als Gerücht in dessen Umfeld gestreut. Aus Sicht des MfS waren die Maßnahmen umso erfolgreicher, je persönlichkeitsbezogener sie angewendet wurden, jeglichen „Schematismus“ galt es zu vermeiden. In Zeiten von "Big Data" ist es kaum verwunderlich, dass die Aufklärungsarbeit für eine Zersetzungstätigkeit durch intelligente Maschinen (künstliche Intelligenzen) übernommen wird.

Ferner gehörten zu den Zersetzungsmethoden offene, verdeckte oder vorgetäuschte Bespitzelung, Brief- und Telefonkontrolle, das Beschädigen privaten Eigentums und Manipulationen an Fahrzeugen, bis hin zur Vergiftung von Lebensmitteln und falscher medizinischer Behandlung. Dabei nahmen und nehmen die zersetzenden Institutionen den Tod der Zielperson gerne in Kauf.

Ich habe durch die Ermittlungsbehörden eine gute Freundin verloren, welche keinen anderen ausweg, als die Selbsttötung sah. Auch bei mir wurden Depressionen verursacht, welche mich beinahe dazu getrieben hätten aufzugeben. Doch ich habe mich entschlossen zu leben und zu kämpfen.

In einigen Fällen, etwa gegen den Pfarrer und späteren Minister für Abrüstung und Verteidigung der letzten DDR-Regierung Rainer Eppelmann und seinen Freund Ralf Hirsch, sind sogar konkrete Mordabsichten (Tod durch Erfrieren, Vergiftungen, Herbeiführung eines Autounfalls) in den Unterlagen des MfS belegt.

Ich kann bestätigen, dass heutige Ermittlungsbehörden vor dem Einsatz von gesundheitsschädlichen Arbeitsmitteln nicht zurückschrecken. Ebenfalls konnte ich beobachten, dass die Ermittler aktiv in den Straßenverkehr eingreifen können. (Ampelsteuerung, Mind Control Vergehen bei Autofahrern, in denen unaufmerksamkeit oder aggressives Fahren hervorgerufen werden.)

Geklärt werden konnte, ob das MfS Röntgenstrahlung einsetzte, um bei politischen Gegnern gesundheitliche Langzeitschäden hervorzurufen. So starben mit Rudolf Bahro, Gerulf Pannach und Jürgen Fuchs im Abstand von zwei Jahren drei zum gleichen Zeitpunkt inhaftierte, prominente DDR-Dissidenten an Krebserkrankungen. Eine Studie der BStU schloss jedoch auf Grundlage der vorhandenen Akten eine derart vorsätzliche Anwendung von Röntgenstrahlung aus und dokumentierte stattdessen nur einzelne Fälle fahrlässiger gesundheitsgefährdender Verwendung von radioaktiven Strahlenquellen, beispielsweise zur Markierung von Dokumenten.

Im Namen der Opfer schaltete das MfS Kontakt- oder Kleinanzeigen, löste Warenbestellungen aus oder setzte Notrufe ab, um diese zu terrorisieren. Zur Drohung bzw. Einschüchterung sowie zur Erzeugung von Psychosen verschaffte sich das MfS Zugang zu den Wohnungen der Opfer und hinterließ dort offensichtliche Spuren der Anwesenheit, indem Gegenstände hinterlassen, entfernt oder verändert wurden.

Auch ich habe solcherlei Eingriffe in meinen persönlichen Lebensbereich beobachten können, desweiteren füge ich hinzu:

- vollen zugriff auf Mail-Postfächer, Cloud

- vollen zugriff auf Banken und deren Software

- vollen zugriff auf Internet und Telefonanbieter

- vollen zugriff auf alle gängigen Betriebssysteme

- vollen zugriff auf die Bordelektronik aller neuen Automobile (auch Zentralverrigelung)

- vollen zugriff auf alle in masse produzierten Geräte (Radios, Satelitenanlagen, Router, TV...)

- haben die Ermittler keinen Zugriff auf ein System, welches die Zielperson nutzt so finden bei einer Zielperson Hardware und Softwaremanipulationen statt.

 

Zersetzung von Gruppen, Zerstörung von Familien- und Freundschaftsbeziehungen

Freundschafts-, Liebes-, Ehe- und Familienbeziehungen manipulierte das MfS durch anonyme Briefe, Telegramme und Telefonanrufe sowie (oftmals gefälschte) kompromittierende Fotos. Auf diese Weise sollten Eltern und Kinder systematisch entfremdet werden. Zur Provokation von Beziehungskonflikten sowie außerehelicher Beziehungen unternahm das MfS mittels sogenannter Romeo-Agenten gezielte Umwerbungsversuche.

Heute werden Familien durch Mind Control Vergehen zersetzt, welche den Zusammenhalt zerstören und Zwist auslösen.

Für die Zersetzung von Gruppen wurden gezielt (auch minderjährige) IM innerhalb der Gruppe angeworben und eingesetzt. Oppositionelle Gruppen wurden in ihrer Arbeit behindert, indem durch IM permanent Korrekturen und Gegenvorschläge in deren programmatische Diskussionen eingebracht wurden. Um Misstrauen innerhalb der Gruppe zu erzeugen, erweckte das MfS gelegentlich nur den Eindruck, einzelne Gruppenmitglieder seien als IM tätig. Neben der Verbreitung von Gerüchten oder manipulierten Fotos fingierte das MfS hierbei Indiskretionen über angebliche IM-Treffen oder lud einzelne Gruppenmitglieder zu staatlichen Stellen vor, um den Eindruck einer IM-Tätigkeit zu erwecken. Auch durch die gezielte Gewährung von Privilegien – zum Beispiel bei Urlaubs- und Reisegenehmigungen oder der Zuteilung von Wohnungen oder PKW – sollte der Eindruck einer MfS-Tätigkeit einzelner Gruppenmitglieder erzeugt werden. Zweifel entstanden zudem durch die Inhaftierung nur einiger Mitglieder einer Gruppe.

Kinder (besonders Kleinkinder) sind die perfekten unwissenden inoffiziellen Mitarbeiter:

Ich konnte beobachten: In meiner Umgebung weinen viele Kleinkinder, stürze werden provoziert.Den Eltern mag ein solcher Vorfall nicht auffallen, da diese sich nicht lange in meiner gegenwart aufhielten. Ich jedoch muss gestehen, dass ich damit ein Gefühl vermittelt bekommen soll, dass die Welt mich nicht mag und ich eine "schlechte" Aura hätte.

Ebenfalls gib es das Phänomen des "Autohupens" Einzelne Autofahrer fahren um Kurven, in deren Reichweite ich stehe und gelangen "ausversehn" auf die Hupe. Desweiteren werden auch Parkende Autos in hörweite (Bestätigt sind VW, Audi) angesteuert und ohne Kentniss des Besitzers zum hupen gebracht.

Zielgruppen für Zersetzungsmaßnahmen

Zersetzt werden alle Personen und Gruppen, welche in irgend einem maße den gesetzten Zielen entgegen stehen.

Gesellschaftliche und juristische Aufarbeitung

Sofern ihnen dies bewusst wurde, versuchten DDR-Oppositionelle wie Wolfgang Templin zum Teil erfolgreich, die Zersetzungstätigkeiten des MfS über westliche Journalisten öffentlich zu machen. Der Spiegel veröffentlichte 1977 die fünfteilige Serie Du sollst zerbrechen! des exilierten Jürgen Fuchs, in der er die „operative Psychologie“ der Stasi beschrieb. Das MfS versuchte, derartigen Veröffentlichungen entgegenzuwirken, indem es Fuchs in Redaktionen als Stasi-Paranoiker diskreditierte, so dass der Spiegel und andere Medien davon ausgingen, Fuchs leide an Verfolgungswahn. Dies konnte erst durch die Einsicht in die Stasi-Akten nach der politischen Wende in der DDR widerlegt werden.

Da das Ausmaß und die Art der Zersetzungsmaßnahmen bis zur Wende sowohl in der DDR-Bevölkerung als auch im Ausland unbekannt waren, reagierten Betroffene angesichts der heimtückischen Vorgehensweise des MfS teilweise mit Unglauben auf die Enthüllungen. Viele Betroffene äußern bis heute, dass sie nicht verstünden, wie die beteiligten MfS-Mitarbeiter derart unmenschliche Maßnahmen vollziehen konnten.

Im Wesentlichen gelten Methoden der Zersetzung auf Grund des Rückwirkungsverbots auch nach 1990 als nicht strafwürdig, eine Beteiligung an der Planung oder Durchführung von Zersetzungsmaßnahmen zog daher in der Regel keine juristischen Folgen nach sich. Da ein eigener Straftatbestand der Zersetzung nicht existiert, müssen Zersetzungsmaßnahmen einzeln zur Anzeige gebracht werden. Handlungen, die auch nach DDR-Recht Straftatbestände waren (etwa die Verletzung des Briefgeheimnisses), hätten bereits kurz nach der Tat bei DDR-Behörden angezeigt werden müssen, um einer Verjährung zu entgehen. Heute Reagiert die Polizei mit unglauben. Bleiben Sie hartnäckig! Zeigen Sie jeden Vorgang an, nutzen Sie die Onlineanzeigemöglichkeit, welche in einigen Bundesländern ermöglicht wird! Erschwerend kam für viele Betroffene hinzu, dass das MfS als Urheber persönlicher Schäden und Misserfolge nicht erkennbar war. Stasi-Unterlagen, in denen derartige Maßnahmen protokolliert sind, besitzen vor Gericht oftmals keine Beweiskraft. Zudem ließ das MfS Dokumente zu durchgeführten Zersetzungsmaßnahmen oft bewusst vernichten.

Bei nachweislicher systematischer, beruflicher und/oder gesundheitlicher Schädigung durch Zersetzung sollte eine berufliche Rehabilitierung beantragt werden. Es können zudem Ausgleichszahlungen für Verdienstausfälle und Rentenschäden beantragt werden. Als besondere Hürden erweisen sich in den genannten Fällen jedoch der vom Betroffenen zu erbringende Nachweis des Eingriffs des MfS in Gesundheit, Vermögen, Ausbildung und Beruf sowie die Anerkennung von (zum Teil psychischen) Gesundheitsschäden als direkte Folge von Zersetzungsmaßnahmen.

Wenn Sie Informationen über Zersetzungstätigkeit haben oder selbst von diesen Methoden betroffen sind zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren!